Homöopathie Karlsruhe

Studienblätter zur klassischen Homöopathie

Carl Classen

Studienblätter Fundiertes Lehrbuch und Nachschlagewerk zu allen Gebieten homöopathischer Methodik und Praxis. Der großformatige Ordner bietet auf 614 Seiten eingehende, mit didaktischer Erfahrung gestaltete Darstellungen zu Anamneseführung, Kommunikation und Wahrnehmung, Arzneimittelanwendung inkl. Q-Potenzen, Fallanalyse-Strategien nach Bönninghausen Kent und Boger, Materia medica und Lernstrategien, Miasmatik und chronische Krankheiten, Fallverlaufsbeurteilung, Interkurrenz, Diätetik, Heilungshindernissen und Praxisführung.
Als gut gegliedertes Ordnersystem im gängigen A4-Format sind die Studienblätter offen für eigene Ergänzungen oder Seminarunterlagen und erlauben raschen Zugriff auf das Gesuchte.
Derzeit Ausgabe 3.0, Ordner nun in stabiler Buchbinder-Qualität.

Folgende Auszüge aus den Studienblättern können separat geliefert werden, in der Gesamtausgabe sind sie bereits enthalten!:

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Buchbesprechung Studienblätter

Von Matthias Winkler, Feb. 2002 (damals Ausgabe 2.4)

Classen, Carl: Studienblätter zu Klassischen Homöopathie, ars curandi, Karlsruhe. Loseblattsammlung offen für Ergänzungen.

Anfänger, Einsteiger und Studenten der Homöopathie tun sich oft schwer mit den Fragen womit anfangen, was zuerst lesen, welche (relevanten) Bücher kaufen?
Vor diesem Hintergrund entwickelte Autor und Schulleiter Carl Classen seine Studienblätter als Unterrichtsmaterialien die dem Studierenden einen ersten Einstieg und eine solide Basis ermöglichen sollen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine lose Sammlung von Arbeitsblättern zu verschiedensten Themen der Klassischen Homöopathie, die, nach Themenbereichen durch farbliche Register auch optisch gut getrennt, in einem Ordner zusammengefasst ist. Das Inhaltsverzeichnis ist sowohl als Schnellübersicht als auch in einer ausführlicheren Variante mit enthalten und erlaubt es, gezielt die Themen herauszusuchen und zu bearbeiten, die den Studierenden interessieren, wobei die Grundlagenkapitel als notwendige Voraussetzung natürlich zuerst durchgearbeitet werden sollten.

Geschichte der Homöopathie, Anamnesetechnik, Fallanalyse, Repertorisation, Materia Medica, Potenzwahl und Dosierung, Mittelwechsel, Folgeverschreibung, Akutbehandlung, Miasmatik sowie allgemeine Therapiefragen werden anschaulich und mit vielen Hinweisen zur persönlichen Erarbeitung umfassend und informativ beschrieben.

So stellt Classen beispielsweise bei den Repertorisationstechniken nicht nur Kent, sondern auch die Methodik von Bönninghausens und Bogers vor, und beim Kapitel Anamnesetechnik erweitern Fragebögen, Grafiken und auch die persönlichen Praxiserfahrungen des Autors den Leserhorizont.

Das Organon zieht sich durch entsprechende Zitate und Verweise durch alle Blätter und wird somit nicht nur als Grundlage unserer Kunst transparent, ja es weckt geradezu beim Lernenden ein tieferes Interesse an einer Auseinandersetzung mit Hahnemanns Grundlagentext – sehr gut!

Bei der Darstellung der einzelnen Arzneimittelbilder (eine Sammlung wichtiger Mittel, die permament ergänzt wird) wie auch im direkten Vergleich der Mittelbilder beschränkt sich der Autor auf das Wesentliche, um dem Einsteiger ein überschaubares Bild einer Arznei zu vermitteln. Der "einfache rote Faden" einer Arznei, das Grundwissen ihrer Ganzheit ist hierbei wichtiger als stur auswendig zu lernende Leitsymptome. Trotzdem fehlt es hierbei auch nicht an Querverweisen z.B. auf R. Sankaran, die Bad Boller Schule, R. Shah, Vermeulen, Charette und andere. Classen hat auch keine Berührungsängste mit anderen Therapieformen und bringt beispielsweise beim Arzneimittelbild Calendula wertvolle phytotherapeutische Ringelblumen-Rezepturen.

Schwerpunktmäßig soll "gesichertes" Wissen vermittelt werden, ohne in dem einen oder anderen Beitrag auf persönliche Meinung zu verzichten. Die ist natürlich immer subjektiv, und so ist sicher für den (informierten) Leser nicht nachvollziehbar, warum dem Autor im Kapitel "Weiterentwicklung der Methodik" die Darstellung der Arbeit von Vithoulkas im Verhältnis zu Boger oder Sankaran eher wie eine Art persönlicher Abrechnung geraten ist.

Genug gemeckert. Ohne Zweifel, die Studienblätter haben mir gefallen und sie werden ihrem eingangs formulierten Anspruch mehr als gerecht. Der Leser erhält eine Fülle von Information und Wissen. Relevante, für die Praxis verwertbare Tipps geben neben effizienten Lerntechniken und Darstellung von Krankheitssbildern oder auch Hinweisen zur Praxisorganisation dem Leser wirklich die Basis zum erfolgreichen Einstieg seiner Studien- und Praxistätigkeit an die Hand. Auch die Verweise auf die (noch anzuschaffende) Literatur ist gelungen und hilfreich.

Classen schreibt verständlich, informativ und mit dem nötigen didaktischen Know-how, ohne dabei auf Kosten der Verständlichkeit zu simplifizieren.

Die einzelnen Kapitel werden vom Autor permanent überarbeitet und ergänzt (Materia Medica!). Das von den geringen Kosten dieser Ergänzungslieferung mindestens 15% des Verlagsgewinns an das Projekt "Homöopathen ohne Grenzen" gehen ist so, neben permanenter Aktualität, ein weiterer Pluspunkt.

Matthias Winkler
Feb. 2002

Leser-Stimmen

"Bei der Gelegenheit ganz vielen Dank für die Erstellung und Herausgabe der Studienblätter. Denn obwohl ich eine (SHZ-zertifizierte) gute Ausbildung mache, bleiben Fragen und Lücken, von denen Ihr Mammut-Skript eine Vielzahl beantwortet bzw. füllt und deshalb eine wunderbare Ergänzung darstellt!"

K.M.


Ich bin sehr, sehr froh über den grossen Ordner mit den Studienblättern - er ist mir in der Ausbildung eine gute Hilfe, die Materia medica ist klasse strukturiert und wirft nochmal ein anderes Licht auf die Arznei, und auch so gibt es immer wieder vieles zum "Schmökern".

U.H.


"Als Leserin Ihrer Studienblätter möchte ich Ihnen gerne mal meine Zufriedenheit über dieses Lernmittel mitteilen. Die Gliederung, die Schwerpunkte und auch die Offenheit für die verschiedenen Schulen der Homöopathie machen die Studienblätter für mich zu einem sehr guten Lehr- und Nachschlagewerk. Und ich muß mir nicht mehr mühsam alles aus verschiedenen Büchern zusammensuchen.
Als Anhängerin der Q-Potenzen habe ich lange nach Infos darüber gesucht. Die sind bekanntlich ja nicht sehr zahlreich."

U.M.


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