(1) Übersichtstabelle der Infektionskrankheiten
(2) IfSG Heilpraktiker-Info zum Infektionsschutzgesetz
alle Neuerungen gegenüber der früheren Gesetzeslage hier rot hervorgehoben!
IfSG § 24 Behandlung übertragbarer Krankheiten:
Die Behandlung von Personen, die an einer der in § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 2 und 5 oder § 34 Abs. 1 genannten übertragbaren Krankheiten erkrankt oder dessen verdächtig sind oder die mit einem Krankheitserreger nach § 7 infiziert sind, ist insoweit im Rahmen der berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde nur Ärzten gestattet. Satz 1 gilt entsprechend bei sexuell übertragbaren Krankheiten und für Krankheiten oder Krankheitserreger, die durch eine Rechtsverordnung auf Grund des § 15 Abs. 1 in die Meldepflicht einbezogen sind. Als Behandlung im Sinne der Sätze 1 und 2 gilt auch der direkte und indirekte Nachweis eines Krankheitserregers für die Feststellung einer Infektion oder übertragbaren Krankheit; (...).
Durch die einschränkende Formulierung «insoweit» in [IfSG § 24] Satz 1 ist nur die Behandlung im Hinblick auf die in der Vorschrift genannten Krankheiten oder Krankheitserreger unter den Arztvorbehalt gestellt. Leidet ein Kranker oder Infizierter gleichzeitig noch an einer anderen Krankheit, so untersagt die Vorschrift nicht, dass der Kranke oder Infizierte in Hinblick auf die andere Krankheit nicht auch von einer Person, die nicht Arzt ist, behandelt wird. Die Regelung weicht damit von § 30 Abs. 1 des früheren BSG ab (...). § 24 verbietet daher beispielsweise einem Heilpraktiker nicht, eine Krebsbehandlung bei einem HIV-Infizierten durchzuführen. Nicht unter das Ärzteprivileg nach dieser Vorschrift fällt die Untersuchung von Personen auf das Vorliegen der in der Vorschrift genannten Krankheiten oder Erreger, soweit es sich dabei nicht um Labornachweise handelt (...).
(a) die klassischen, bakteriell bedingten Geschlechtskrankheiten (früher schon Hp-Verbot, durch GeschlkrG): Syphilis (Erreger Treponema pallidum), Gonorrhoe (Erreger Neisseria gonorrhoeae), Ulcus molle (Erreger Haemophilus ducreyi) und Lymphogranulomatosis (in D seltene Serovare von Chlamydia trachomatis)
(b) Infektionen mit folgenden weiteren Bakterien:
Chlamydia trachomatis sowie genitale Infektionen mit Mucoplasma hominis oder Ureaplasma urealyticum
(c) Infektionen mit folgenden Viren:
Herpes simplex Virus (bei genitaler Infektion vor allem Typ 2), Hepatitis B Virus, Zytomegalievirus, Papillomviren, Molluscum-contagiosum-Virus, HIV (AIDS)
(d) Genitale Mykosen:
Candida albicans
(e) Ektoparasiten:
Sarcoptes scabiei (Krätze)
Entscheidend ist hierbei, welche Impfungen auf einer solchen Rechtsverordnung beruhen, welche lediglich auf Richtlinien und Empfehlungen, und ob ein Arzt im konkreten Fall eine Gesundheitsgefahr durch die Impfung attestieren möchte. Preisfrage: welcher Arzt wird vorab einen Ausschluss von Impfschäden attestieren?
Übersichtstabelle zu Behandlungsverboten und Meldepflicht
Diese Tabelle auswendig zu lernen ist nicht Ziel unseres Basiskurses. Lerntechnisch ist es viel einfacher, sich eventuelle Meldepflichten und Behandlungsverbote im Kontext der jeweiligen Krankheit zu merken, d.h. im Kontext des Intensivkurs. Die umfassendere Information an dieser Stelle als erster Überblick und aufgrund einiger Unsicherheiten, die durch die Änderung der Gesetzeslage folgten; auch da die Aktualisierung von Druckwerken immer etwas Zeit braucht.
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Krankheit |
Meldepflicht und weitere Vorschriften |
Erreger; ggf. Labormeldepflicht |
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Nach IfSG § 24 Verbot für Heilpraktiker, die erkrankte Person zu untersuchen und zu behandeln bei allen in dieser Spalte aufgeführten Krankheiten, ausgenommen Impfschaden (hier Nr. 20)! Unsererseits melden müssen wir nur die in IfSG § 6.1 aufgeführten Erkrankungen, in unserer Zählung bis Nr. 20 (Impfschaden). Außer letzterem resultiert aus jeder von Art von Meldepflicht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker. Direkterweise meldepflichtig Erkrankungen sind aufgeführt im IfSG § 6.1-6.3, Labormeldepflicht im IfSG § 7. Jede Art von Meldepflicht kann ggf. erweitert werden nach § 15 (Behördenanordnung). Weitere Behandlungsverbote resultieren aus IfSG § 34 (hier zusätzlich Impetigo, Krätze, Keuchhusten, Mumps, Scharlach, Windpocken). |
namentliche Meldepflicht nach § 6 IfSG bei: v = Verdacht, e = Erkrankung, t = Tod sind jeweils unverzüglich (< 24 Std.) inkl. relevanter Personendaten (§ 9) dem für den Aufentshaltort des Erkrankten zuständigen Gesundheitsamt bekanntzugeben. Ein Heilpraktiker muss laut IfSG § 8.8 alle in § 6.1 genannten Krankheiten melden! Weitere Vorschriften: § 34 = Tätigkeitsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kinderheime, Schulen, Ferienlager... nach IfSG § 34 bereits bei Verdacht und bis Weiterverbreitung laut ärztlichem Attest nicht mehr zu befürchten ist. § 30 = in jedem Falle Quarantäne |
§ 7 = Meldepflicht für Labors
durch den Leiter eines Labors bzw. ähnlicher Einrichtungen. Gilt, soweit unten nicht anders aufgeführt, sowohl bei direktem wie auch bei indirektem Nachweis des Erregers (indirekt beispielsweise durch Antikörper). sp. = speziae = alle Arten |
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Meldepflicht und Behandlungsverbot für Hp (hier bis Nr. 19) |
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(1) Botulismus |
§ 6.1.1 vet Hp melden! |
Clostridium botulinum od. Toxin § 7, N |
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(2) Cholera |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34 |
Vibrio cholerae |
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(3) Diphtherie |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34 |
Corynebacterium diphteria oder Toxin § 7, N |
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(4) BSE / TSE |
§ 6.1.1 vet Hp melden! |
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(5) akute Virushepatitis |
§ 6.1.1 vet Hp alle Arten melden! |
Hepatitis-Virus* § 7, N |
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(6) HUS (enteropathisches hämolytisch-urämisches Syndrom) |
§ 6.1.1 vet Hp melden! |
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(7) virusbedingtes hämorrhagisches Fieber |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34; § 30 |
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(8) Masern |
§ 6.1.1 vet Hp melden! |
Masern-Virus § 7, N |
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(9) Meningokokken-Meningitis oder -Sepsis |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34 |
Neisseria meningitidis § 7, N |
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(10) Milzbrand |
§ 6.1.1 vet Hp melden! |
Bacillus anthracis § 7, N |
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(11) Poliomyelitis (als Verdacht gilt hier jede akute schlaffe Lähmung, außer traumatisch bedingt) |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34 |
Poliovirus § 7, N |
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(12) Pest |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34; § 30 |
Yersinia pestis § 7, N |
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(13) Tollwut |
§ 6.1.1 vet durch Hp zu melden, ebenso Verletzung und Berührung tollwütigen / tollwutverdächtigen / ansteckungsverdächtigen Tieres oder Tierkörpers! |
Rabiesvirus § 7, N |
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(14) Typhus abdominalis / Paratyphus |
§ 6.1.1 vet Hp melden! ; § 34 |
Salmonella Paratyphii und sonstige Salmonellen § 7, N |
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(15) Tuberkulose |
§ 6.1.1 et Hp melden! Erkrankung auch ohne bakteriologischen Nachweis meldepflichtig ! § 34 wenn ansteckende Lungen-TB |
Mycobacterium tuberkulosis / § 7, N für direkten Nachweis und Ergebnis der Resistenzbestimmung |
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(16) mikrobiell bedingte Lebensmittelvergiftung / akute infektiöse Gastroenteritis |
§ 6.1.2 vet Hp melden, wenn: § 6.1.2 ® § 42 der Kranke in Lebensmittelgewerbe tätig ist , oder § 6.1.2 durch zwei oder mehr Erkrankungsfälle epidemischer Zusammenhang vermutet wird.
§ 34 bei EHEC * |
diverse Erreger möglich; Camphylobacter sp. § 7, N
EHEC* = Escherichia coli, entero- Escherichia coli, sonstige darmpathogene Stämme § 7, N Rotaviren, § 7, N Salmonellen, § 7, N
Yersinia enterocolitica, § 7, N Norwalk-ähnliches Virus nur bei direktem Nachweis im Stuhl § 7, N |
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(17) bedrohliche Krankheit generell |
§ 6.1.5a e Hp usw. meldet jedes Auftreten einer bedrohlichen Krankheit, auch ohne konkrete Hinweise auf eine der genannten. |
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(18) epidemische Krankheit generell |
§ 6.1.5b e wenn durch zwei oder mehr Erkrankungsfälle epidemischer Zusammenhang... zu vermuteten ist |
wenn örtliche oder zeitliche Häufung auf schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit hinweist§ 7, N |
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(19) alle Krankheiten oder Erreger, die... |
...nach § 15 IfSG per Rechtsverordung in die Meldepflicht einbezogen wurden (durch BMG mit ggf. nachträglicher Zustimmung des Bundesrates, ggf. auch durch Landesregierungen) |
... diese Erweiterung ist ebenso für die Labormeldepflicht möglich. |
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(20) Impfschaden jedoch kein Behandlungsverbot nach § 24! |
§ 6.1.3 v Hp melden! |
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Sonstiges Behandlungsverbot für Hp... |
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(21) Sexuell übertragbare Krankheiten (z.B. Herpes genitalis)... |
...dürfen nach IfSG § 24 ebenfalls nur durch Ärzte behandelt werden |
(a) die klassischen, bakteriell bedingten Geschlechtskrankheiten (früher schon Hp-Verbot, durch GeschlkrG):
(b) Infektionen mit weiteren Bakterien:
(c) Infektionen mit folgenden Viren:
(d) Genitale Mykosen:
(e) Parasiten:
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(22) Virale Konjunktivitis |
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Adenoviren (sonst für banale Erkältungen und Atemwegsinfekte zuständig) bei direkten Nachweis im § 7, N Konjunktivalabstrich |
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(23) Rückfallfieber |
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Borrellia recurrentis § 7, N |
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(24) Brucellose (Übertragung von Tier auf Mensch) |
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Brucella sp. § 7, N |
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(25) Ornitose / Papageienkrankheit |
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Chlamydia psittaci § 7, N |
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(26) Tularämie |
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Francisella tularensis § 7, N |
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(27) Frühsommerzecken-Meningoenzephalitis |
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FSME-Virus § 7, N |
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(28) Gelbfieber |
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Gelbfiebervirus § 7, N |
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(29) Lambliasis |
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Giardia lamblia § 7, N |
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(30) z.B. Epiglottitis |
§ 34 |
Haemophilus influenzae |
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(31) Influenza-Grippe |
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Influenza-Virus |
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(32) Legionärskrankheit |
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Legionella sp. § 7, N |
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(33) Leptospirose |
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Leptospira interrogans § 7, N |
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(34) Listeriose |
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Listeria monocytogenes nur bei |
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(35) Lepra |
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Mycobacterium leprae § 7, N |
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(36) Fleckfieber |
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Rickettsia prowazekii § 7, N |
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(37) Ruhr |
§ 34 |
Shigella sp. § 7, N |
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(38) Trichinose |
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Trichinella spiralis § 7, N |
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(39) Syphilis |
(sexuell übertragbar) |
Treponema pallidum § 7, Ø N |
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(40) HIV |
(sexuell übertragbar) |
HI-Virus § 7, Ø N |
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(41) Hundebandwurm, |
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Echinococcus sp. § 7, Ø N |
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(42) Malaria |
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Plasmodium sp. § 7, Ø N |
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(43) Röteln |
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Rubellavirus |
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(44) Toxoplasmose |
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Toxoplasma gondii |
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(45) Impetigo contagiosa |
§ 34 |
Staphylokokken |
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(46) Keuchhusten |
§ 34 |
Bortetella pertussis |
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(47) Mumps |
§ 34 |
Mumps-Virus |
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(48) Scabies (Krätze) |
§ 34 |
Krätzmilbe |
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(49) Scharlach oder sonstige eitrige Streptokokkeninfektionen |
§ 34 |
Streptokokkus pyogenes |
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(50) Windpocken |
§ 34 |
Varicella-Zoster-Virus |
*EHEC (Escherichia coli, enterohämorrhagische Stämme) noch nicht in allen Büchern zu finden, daher hier erläutert......
- EHEC ist eine Coli-Variante, die über unzureichend erhitzte Fleisch- oder Milch(produkte) gesund erscheinender Rinder übertragen wird, ggf. auch von Mensch zu Mensch durch Schmierinfektion.
- Meist äußert sie sich nur wie eine gewöhnliche infektiöse Gastroenteritis, eventuell ist der Stuhl recht wässrig oder/und blutig und der Patient hat Fieber.
- Bei geschwächten Menschen kann es zu schweren Verläufen kommen, wobei dann die Toxine des Erregers die Blutkörperchen auflösen, was zu Nierenversagen als u.U. tödliche Komplikation sowie zu bleibenden Folgeschäden verschiedener Organe führen kann.
Carl Classen
Karlsruhe, den 30.05.01
(nach oben)
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