Gesundheit der Erde

100819_Rintquelle

Trilogie für einen erweiterten Gesundheitsbegriff

  1. Gesundheit, die von uns ausgeht
    Wie stellen wir uns in unser Leben? Ein Beitrag zum Schöpferischen in uns als Gesundheitsquelle.
  2. Mitwelt statt Umwelt
    Denn Umweltschutz alleine reicht nicht und bewegt nicht die Herzen, solange wir nicht aus unserer tiefgreifenden Beziehungslosigkeit zum Lebendigen heraustreten.
  3. Würde des Lebens
    Unantastbar ist die Würde eines jeden Menschen, ungeachtet seiner Herkunft, seiner Handlungen und so fort. Zugleich gibt es einen ebenso wahren und ganz anderen Aspekt von Menschenwürde, für den wir durchaus selbst verantwortlich sind und der immer wieder zu erringen ist.

Denn Gesundheit ist mehr

Gesundheit ist mehr als Abwesenheit von Krankheit. Ganz so, wie Frieden mehr als Abwesenheit von Krieg ist.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Sie beschreibt damit einen weitreichenden Konsens. Doch Gesundheit ist eigentlich nicht einmal ein Zustand, jedenfalls nichts Passives oder Stehendes. Unsere geistige, seelische, soziale und körperliche Gesundheit möchte jeden Tag neu errungen werden. Das kann auch inmitten von Krankheit gelingen: Bewegen wir uns selbst, dann können wir vieles bewegen.

Es scheint bequem, Gesundheit misszuverstehen als Norm-Entsprechung, von Laborwerten bis hin zur sozialen Gesundheit. Abweichungen können auf etwas hinweisen, aber ist alles Abweichende verdächtig? Was taugt jene lebens-entfremdete sogenannte Normalität, deren Angewöhnung das Leben auf der Erde zu zerstören droht?

Wir benötigen einen erweiterten, dynamischen Gesundheitsbegriff, der einbezieht, in welcher Weise wir uns in das große Leben einbringen: auf den mit den Quellen des Lebens verbundenen und schöpferischen Menschen.

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