Heilpraktiker-Unterricht in Corona-Zeiten

Wir wollen zuerst, dass Sie sich sicher fühlen.

Und wir tragen unseren Teil der Verantwortung.

Ganz gleich, welche Ansichten über die Corona-Pandemie richtig oder falsch sein mögen. Wir wollen, dass alle TeilnehmerInnen sich sicher fühlen. Auch jene, die ängstlicher sind als Sie oder ich. Auch solche, die wegen ihrer Angehörigen besorgt sind oder selbst unter chronischen Krankheiten mit Risikofaktoren leiden. Im Präsenz-Unterricht respektieren wir daher, und ebenso unter objektiven Gesichtspunkten des Infektionsschutzes Hygiene-Regeln. Unser Hygiene-Konzept entspricht den aktuellen Bestimmungen. Wir kommunizieren in den Kursen, was dies für alle bedeutet. Und wir nehmen derzeit in laufende Gruppen nicht mehr als 8 TeilnehmerInnen auf.

Den Shutdown im Frühjahr überbrückten wir flüssig mit Online-Unterricht. Wir sind auch diesen Winter dafür eingerichtet. Je nach Situation ebenso für „hybriden“ Unterricht, bedeutet Präsenz und einzelne TeilnehmerInnen, beispielsweise wer wegen unklarer Erkältungssymptome zuhause bleibt, werden mit einer kompakten Konferenzanlage online zugeschaltet.

Der Kern von ars curandi ist freilich ein kombiniertes Konzept, das Präsenz-Unterricht und fernstudien-übliche Methoden für ein motivierendes und effizientes Lernen miteinander verbindet. Reine Online- oder Fern-Ausbildungen bieten wir daher bewusst nicht an. Denn als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker werden wir mit MENSCHEN zu tun haben.

Auf dem Wege dorthin wächst viel durch Begegnungen, durch den unmittelbaren Austausch mit den Lern-KollegInnen, die ähnlich unterwegs sind und mit DozentInnen, und nicht durch das Pauken des Stoffes alleine.

Präsenz und Begegnung sind wertvoll und in Pandemie-Zeiten schauen wir, was sicher und angemessen möglich ist.

So, wie es unserer Mitverantwortung im Gesundheitswesen entspricht.

Carl Classen, Mai / September / Dezember 2020